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  • 1. Mose/Genesis
  • 1.Mose 1

Gott erschafft die Welt

11Am Anfang erschuf Gott den Himmel und die Erde.

Bezeichnet die ganze Welt.

2Die Erde war noch wirr und leer,

und Dunkelheit herrschte über dem Urmeer.

Aber Gottes Geist schwebte über dem Wasser.

Wasser, das vor der Schöpfung die ganze Erde bedeckte. Es steht für das Chaos, das Gott bei der Erschaffung der Welt in seine Schranken weist.
Wasser, das vor der Schöpfung die ganze Erde bedeckte. Es steht für das Chaos, das Gott bei der Erschaffung der Welt in seine Schranken weist.

3Da sprach Gott:

»Licht soll entstehen!« Und es entstand Licht.

4Und Gott sah, dass das Licht gut war.

Und Gott trennte das Licht von der Dunkelheit.

5Er nannte das Licht »Tag« und die Dunkelheit »Nacht«.

Es wurde Abend und wieder Morgen – ein Tag.


6Und Gott sprach:

»Ein Dach wölbe sich mitten im Urmeer!

Es soll das Wasser darunter

von dem Wasser darüber trennen!«

Und so geschah es.

Gemeint ist eine Art Platte, die auf den Bergen am äußeren Rand der Erde aufliegt. Sie bildet den Boden des Himmels bzw. das Dach der Welt.
In der griechischen Übersetzung steht der Satz an dieser Stelle. Im hebräischen Text folgt er am Ende von Vers 7.

7Gott machte das Dach

und trennte das Wasser darunter

von dem Wasser darüber.

8Gott nannte das Dach »Himmel«.

Es wurde Abend und wieder Morgen – ein zweiter Tag.


9Und Gott sprach:

»Das Wasser unter dem Himmel

soll sich in einem Becken sammeln!

Das feste Land soll sichtbar werden!«

Und so geschah es.

10Gott nannte das feste Land »Erde«

und das Wasser »Meer«.

Und Gott sah, dass es gut war.


11Und Gott sprach:

»Die Erde soll Pflanzen sprießen lassen,

Gewächse, die Samen tragen.

Sie soll auch Bäume hervorbringen

mit eigenen Früchten und Samen in den Früchten!«

Und so geschah es.

12Die Erde brachte Pflanzen hervor,

Gewächse mit ihren eigenen Samen.

Und sie ließ Bäume wachsen

mit eigenen Früchten und Samen in den Früchten.

Und Gott sah, dass es gut war.

13Es wurde Abend und wieder Morgen – ein dritter Tag.


14Und Gott sprach:

»Lichter sollen am Himmel erscheinen,

um Tag und Nacht voneinander zu trennen!

Sie sollen auch die Festtage

und den Lauf der Tage und Jahre anzeigen!

Der Lauf der Gestirne bestimmt den Kalender.

15Als Leuchten sollen sie am Himmel stehen

und der Erde Licht geben!«

Und so geschah es.

16Gott machte zwei große Lichter.

Das größere Licht sollte den Tag beherrschen

und das kleinere die Nacht.

Und er machte auch die Sterne.

Gemeint sind Sonne und Mond.

17Gott befestigte sie am Himmel,

um der Erde Licht zu geben.

18Am Tag und in der Nacht sollten sie herrschen

und das Licht von der Dunkelheit trennen.

Und Gott sah, dass es gut war.

19Es wurde Abend und wieder Morgen – ein vierter Tag.


20Und Gott sprach:

»Das Wasser soll von Lebewesen wimmeln!

Zwischen Himmel und Erde sollen Vögel fliegen!«

Gemeint sind alle fliegenden Lebewesen, von Insekten bis hin zu Fledermäusen.

21Gott schuf die großen Meerestiere

und alle Arten von Lebewesen,

von denen das Wasser wimmelt.

Und er schuf alle Arten von Vögeln.

Und Gott sah, dass es gut war.

22Und Gott segnete sie:

»Seid fruchtbar, vermehrt euch

und füllt das ganze Meer!

Auch ihr Vögel sollt zahlreich werden auf der Erde!«

23Es wurde Abend und wieder Morgen – ein fünfter Tag.


24Und Gott sprach:

»Die Erde soll Lebewesen hervorbringen:

alle Arten von Vieh,

alles, was auf ihr kriecht und krabbelt,

und alle wilden Tiere!«

Und so geschah es.

25Gott machte die wilden Tiere und das Vieh

und alles, was sich am Boden bewegt.

Er machte sie alle nach ihrer eigenen Art.

Und Gott sah, dass es gut war.


26Und Gott sprach:

»Lasst uns Menschen machen!

Unser Ebenbild, uns gleich sollen sie sein!

Herrschen sollen sie über die Fische im Meer

und über die Vögel in der Luft!

Sie sollen Macht haben über das Vieh

und über die ganze Erde.

Und sie sollen über alles gebieten,

was sich am Boden bewegt.«

Gott wendet sich hier an die himmlische Ratsversammlung.
Damit wird gesagt, dass die Menschen als Gottes Stellvertreter auf der Erde geschaffen werden.

27Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild.

Als Gottes Ebenbild schuf er sie.

Er schuf sie als Mann und Frau.

28Gott segnete sie und sprach zu ihnen:

»Seid fruchtbar und vermehrt euch!

Bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz!

Herrscht über die Tiere im Meer und in der Luft!

Bestimmt über das Vieh und alles Getier am Boden!«

Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen. Er schenkt ihnen damit Kraft, Leben und Wohlergehen.
Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen. Er schenkt ihnen damit Kraft, Leben und Wohlergehen.

29Und Gott sprach:

»Als Nahrung gebe ich euch alle Pflanzen auf der Erde,

die Samen hervorbringen.

Dazu alle Baumfrüchte, die Kerne enthalten.

30Die grünen Pflanzen sollen Futter für die Tiere sein.

Alle Tiere auf der Erde und alle Vögel in der Luft

sollen sie fressen.

Ebenso sind sie Futter für alles,

was am Boden kriecht und krabbelt.«

Und so geschah es.

31Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte.

Und siehe, es war alles sehr gut.

Es wurde Abend und wieder Morgen – der sechste Tag.

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