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  • Die Gute Nachricht nach Matthäus
  • Mt 19,16-26

Jesus bricht auf nach Judäa

191Jesus beendete seine Rede.

Dann verließ er Galiläa

und ging in das Gebiet von Judäa

auf der anderen Jordanseite.

Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene.
Der südliche Teil des Landes, in dem das Volk Israel lebte.
Der Jordan ist der wichtigste Fluss im Land der Bibel.
Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene. Das Land der Bibel – Oberflächengestalt Geburt, Kindheit und Taufe von Jesus Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission
Der südliche Teil des Landes, in dem das Volk Israel lebte. Geburt, Kindheit und Taufe von Jesus Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission Die Reisen des Paulus – Reise nach Rom
Der Jordan ist der wichtigste Fluss im Land der Bibel. Blick auf den Jordan im Quellgebiet. Geburt, Kindheit und Taufe von Jesus Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium

2Eine große Volksmenge folgte ihm

und er heilte dort die Kranken.

Über Ehescheidung und Ehelosigkeit

3Da kamen Pharisäer zu Jesus.

Sie wollten ihm eine Falle stellen,

deshalb fragten sie ihn:

»Darf sich ein Mann aus jedem beliebigen Grund

von seiner Frau scheiden lassen?«

Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm.
Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm.

4Jesus antwortete:

»Wisst ihr etwa nicht,

dass Gott vom Anfang der Welt an

die Menschen als Mann und Frau geschaffen hat?«

5Weiter sagte er:

»Deshalb verlässt ein Mann Vater und Mutter

und lebt zusammen mit seiner Frau.

Die zwei sind dann eins,

mit Leib und Seele.

6Sie sind also nicht mehr zwei,

sondern ganz eins.

Was Gott so verbunden hat,

das soll der Mensch nicht trennen!«

7Darauf sagten die Pharisäer zu Jesus:

»Warum hat Mose dann erlaubt,

dass ein Mann seiner Frau

eine Scheidungsurkunde ausstellt

und sie wegschickt?«

Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament.
Nach jüdischem Recht musste ein Mann seiner Frau eine sog. Scheidungsurkunde ausstellen, wenn er sich von ihr trennen wollte.


Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament.
Nach jüdischem Recht musste ein Mann seiner Frau eine sog. Scheidungsurkunde ausstellen, wenn er sich von ihr trennen wollte.

8Jesus antwortete ihnen:

»Weil ihr euer Herz gegen Gott verschlossen habt!

Nur deshalb hat euch Mose erlaubt,

eure Frauen wegzuschicken.

Aber ursprünglich war das nicht so.

9Ich aber sage euch:

Wer sich von seiner Frau scheiden lässt

und eine andere heiratet,

der begeht Ehebruch

außer, sie hat zuerst die Ehe gebrochen

Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten.


Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten.

10Da sagten die Jünger zu Jesus:

»Wenn das die Rechtslage des Mannes gegenüber der Frau ist,

dann ist es besser,

gar nicht zu heiraten.«

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.
Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

11Jesus antwortete ihnen:

»Nicht alle werden verstehen,

was ich jetzt sage –

nur die, denen Gott das Verstehen schenkt:

12Es gibt Männer,

die sind von Geburt an eheunfähig.

Und es gibt Männer,

die werden von Menschen eheunfähig gemacht.

Wieder andere haben sich selbst eheunfähig gemacht,

weil sie ganz für das Himmelreich da sein wollen.

Wer das verstehen kann,

soll es verstehen!«

Vom Griechischen her ist hier auch an solche Menschen zu denken, die keine Kinder bekommen können.

Jesus und die Kinder

13Einige Leute brachten Kinder zu Jesus.

Er sollte ihnen die Hände auflegen

und für sie beten.

Die Jünger wiesen sie schroff zurück.

14Aber Jesus sagte:

»Lasst doch die Kinder!

Hindert sie nicht daran,

zu mir zu kommen.

Denn für Menschen wie sie

ist das Himmelreich da.«

Wörtliche Übersetzung »Königsherrschaft der Himmel«.
Wörtliche Übersetzung »Königsherrschaft der Himmel«.

15Und Jesus legte den Kindern die Hände auf.

Dann zog er von dort weiter.

Die Gefahr des Reichtums

16Und sieh doch:

Da kam ein Mann auf Jesus zu

und fragte ihn:

»Lehrer, was muss ich Gutes tun,

damit ich das ewige Leben bekomme?«

Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. In den frühchristlichen Gemeinden Bezeichnung für ein Amt. Der Lehrer gibt die Überlieferung von Jesus weiter und lehrt die rechte Art und Weise zu leben.
Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.
Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. In den frühchristlichen Gemeinden Bezeichnung für ein Amt. Der Lehrer gibt die Überlieferung von Jesus weiter und lehrt die rechte Art und Weise zu leben.
Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.

17Jesus antwortete ihm:

»Warum fragst du mich,

was gut ist?

Gut ist nur einer!

Wenn du das Leben bekommen willst,

dann halte die Gebote

Gemeint ist Gott.
Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.
Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.

18Der junge Mann fragte:

»Welche?«

Da antwortete Jesus:

»Du sollst nicht töten!

Du sollst die Ehe nicht brechen!

Du sollst nicht stehlen!

Du sollst keine falschen Aussagen machen!

Diese Gebote stammen aus den sog. Zehn Geboten (vgl. 2. Mose/Exodus 20,1-12). Sie regeln das Zusammenleben zwischen den Menschen und beschreiben zugleich, wie das Verhältnis zwischen Mensch und Gott bestimmt sein soll.

19Ehre Vater und Mutter!

Und: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!«

Gemeint ist auch das Sorgen für die Eltern, wenn sie alt geworden sind.

20Der Mann sagte zu Jesus:

»Das alles habe ich befolgt.

Was muss ich noch tun?«


21Jesus antwortete ihm:

»Wenn du vollkommen sein willst,

geh los,

verkaufe deinen Besitz

und gib das Geld den Armen.

So wirst du unverlierbaren Reichtum im Himmel haben.

Dann komm und folge mir!«

Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt.
Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt.

22Als der junge Mann das hörte,

ging er traurig weg.

Denn er hatte großen Grundbesitz.


23Da sagte Jesus zu seinen Jüngern:

»Amen, das sage ich euch:

Ein reicher Mensch hat es schwer,

in das Himmelreich zu kommen.

Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«
Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«

24Auch sage ich euch:

Es ist leichter,

dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht,

als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt.«

Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.
Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.

25Als die Jünger das hörten,

waren sie völlig bestürzt

und fragten:

»Wer kann dann überhaupt gerettet werden?«

26Jesus sah sie an

und sagte zu ihnen:

»Für Menschen ist es unmöglich.

Aber für Gott ist alles möglich.«

Der Lohn für die, die alles aufgegeben haben

27Darauf sagte Petrus zu Jesus:

»Sieh doch:

Wir haben alles zurückgelassen

und sind dir gefolgt.

Was werden wir dafür bekommen?«

»Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.
Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen.
»Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.

28Jesus antwortete seinen Jüngern:

»Amen, das sage ich euch:

Ihr seid mir gefolgt.

In der kommenden Welt Gottes –

wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit

auf dem Thron sitzen wird –

werdet auch ihr auf zwölf Thronen sitzen.

Ihr werdet Gericht halten

über die zwölf Stämme Israels.

Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck.
Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.
Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk.
Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck.
Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.
Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk.

29Jeder, der etwas zurückgelassen hat –

Haus, Brüder, Schwestern,

Vater, Mutter, Kinder oder Felder –,

um zu mir zu gehören,

wird es hundertfach neu bekommen.

Und dazu bekommt er noch

das ewige Leben als Erbe geschenkt.

30Viele, die jetzt bei den Ersten sind,

werden dann die Letzten sein.

Und viele, die jetzt bei den Letzten sind,

werden dann die Ersten sein.«

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