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  • Die Gute Nachricht nach Matthäus
  • Mt 21

Die Passionsgeschichte

Jesus zieht in Jerusalem ein

211Kurz vor Jerusalem kamen Jesus und seine Jünger

nach Betfage am Ölberg.

Da schickte Jesus zwei seiner Jünger voraus

Mit dem zweiten Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes.
Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.
Ortschaft östlich des Ölbergs vor der Stadtmauer von Jerusalem, Nachbarort von Betanien. Der hebräische Name der Ortschaft bedeutet »Haus der unreifen/grünen Feigen«.
Ein Berg etwa 1 km östlich von Jerusalem.
Mit dem zweiten Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Luftaufnahme von Jerusalem. Die Jerusalemer Altstadt mit dem Tempelberg von der Dominus-Flevit-Kirche aus gesehen. Eingang zur Grabeskirche in Jerusalem. Panoramabild: Blick vom Ölberg auf die Stadt Jerusalem. Geburt, Kindheit und Taufe von Jesus Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission Die Reisen des Paulus – 1. Reise Die Reisen des Paulus – 2. Reise Die Reisen des Paulus – 3. Reise Die Reisen des Paulus – Reise nach Rom Plan der Stadt Jerusalem zur Zeit von Jesus.
Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.
Ortschaft östlich des Ölbergs vor der Stadtmauer von Jerusalem, Nachbarort von Betanien. Der hebräische Name der Ortschaft bedeutet »Haus der unreifen/grünen Feigen«. Wehrturm bei Betfage Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem
Ein Berg etwa 1 km östlich von Jerusalem. Der Ölbaumgarten Getsemani am Ölberg bei Jerusalem. Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission Plan der Stadt Jerusalem zur Zeit von Jesus.

2und sagte zu ihnen:

»Geht in das Dorf, das vor euch liegt.

Dort findet ihr gleich eine Eselin angebunden

zusammen mit ihrem Jungen.

Bindet sie los

und bringt sie mir.

Der Esel ist in der Bibel das Last-, Zug- und Reittier schlechthin, da er selbst in schwierigem Gelände einsetzbar ist.
Der Esel ist in der Bibel das Last-, Zug- und Reittier schlechthin, da er selbst in schwierigem Gelände einsetzbar ist. Esel mit Sattel bei der Wüstenstadt Petra.

3Und wenn euch jemand fragt:

›Was soll das?‹,

dann sagt:

›Der Herr braucht sie.‹

Und er wird sie euch sofort geben.«


4So ging in Erfüllung,

was Gott durch den Propheten gesagt hat:

Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.
Zitiert werden an dieser Stelle aus dem Alten Testament Jesaja 62,11 und Sacharja 9,9.
Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.

5»Sagt zu der Tochter Zion:

›Sieh doch:

Dein König kommt zu dir!

Von Herzen freundlich ist er.

Er reitet auf einem Esel,

einem jungen Esel

dem Sohn eines Lasttiers.‹«

Ein dichterisches Bild für die Stadt Jerusalem, das im Alten Testament die liebevolle Beziehung Gottes zu Jerusalem zum Ausdruck bringt (Jesaja 12,6).


6Die Jünger gingen los

und machten alles genau so,

wie Jesus es ihnen aufgetragen hatte.

7Sie brachten die Eselin und ihr Junges herbei

und legten ihre Mäntel auf seinen Rücken.

Und Jesus setzte sich darauf.

Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt.
Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt. Wanderer mit Mantel, Stab und Sandalen.

8Und die große Volksmenge breitete ihre Mäntel

als Teppich auf der Straße aus.

Andere brachen Zweige von den Bäumen ab

und legten sie ebenfalls auf die Straße.

Wenn in der Bibel von Palmen die Rede ist, sind meist Dattelpalmen gemeint.


Wenn in der Bibel von Palmen die Rede ist, sind meist Dattelpalmen gemeint. Dattelpalme. Eine Dattelpalme, wie sie auch im Land der Bibel weit verbreitet ist.

9Die Volksmenge, die vor Jesus herging und die nach ihm kam,

rief immer wieder:

»Hosanna dem Sohn Davids!

Stimmt ein in unser Loblied auf den,

der im Namen des Herrn kommt!

Hosanna in himmlischer Höhe!«

Gebetsruf; wörtlich »Hilf doch!« oder »Gib Heil!«.
David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.).
Gebetsruf; wörtlich »Hilf doch!« oder »Gib Heil!«.
David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.).

10So zog Jesus in Jerusalem ein.

Die ganze Stadt geriet in Aufregung.

Die Leute fragten sich:

»Wer ist er nur?«

11Die Volksmenge sagte:

»Das ist Jesus, der Prophet aus Nazaret in Galiläa

Der Ort, in dem Jesus vermutlich aufgewachsen ist. Zu seiner Zeit war Nazaret ein kleines und unbedeutendes Dorf.
Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene.
Der Ort, in dem Jesus vermutlich aufgewachsen ist. Zu seiner Zeit war Nazaret ein kleines und unbedeutendes Dorf. Panoramabild: Blick auf die heutige Stadt Nazaret. Blick auf die heutige Stadt Nazaret. Geburt, Kindheit und Taufe von Jesus Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission
Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene. Das Land der Bibel – Oberflächengestalt Geburt, Kindheit und Taufe von Jesus Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission

Jesus vertreibt die Händler aus dem Tempel

12In Jerusalem ging Jesus in den Tempel.

Er jagte alle Leute hinaus,

die im Tempel etwas verkauften oder kauften.

Die Tische der Geldwechsler

und die Stände der Taubenverkäufer stieß er um.

Das zentrale Heiligtum der Juden in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes.
In einem bestimmten Tempelbereich gab es Stände von Geldwechslern und Händlern, die Opfertiere zum Verkauf anboten.
Bei ihnen konnten die Pilger Geld in die Tempelwährung (Schekel) umtauschen – nur in dieser Währung durfte die Tempelsteuer bezahlt werden.
Das zentrale Heiligtum der Juden in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes. Blick auf ein Modell des Tempels in Jerusalem zur Zeit von Jesus. Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission Plan der Stadt Jerusalem zur Zeit von Jesus.
In einem bestimmten Tempelbereich gab es Stände von Geldwechslern und Händlern, die Opfertiere zum Verkauf anboten.

13Er sagte zu ihnen:

»In den Heiligen Schriften steht:

Mein Haus soll ein Ort des Gebets sein.‹

Ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus.«

Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.
Hier ist nicht der Tempel in Jerusalem gemeint, sondern ein anderes Heiligtum in einer kleinen Ortschaft mit Namen Nob südlich von Jerusalem.


Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. Lesen der Heiligen Schrift mit »Deuter«

14Da kamen im Tempel blinde und gelähmte Menschen zu Jesus.

Und er heilte sie.

15Die führenden Priester und Schriftgelehrten sahen die Wunder,

die Jesus tat.

Sie hörten auch,

wie die Kinder im Tempel laut riefen:

»Hosanna dem Sohn Davids

Darüber ärgerten sie sich sehr.

Ein Gremium, das sich aus dem amtierenden Obersten Priester, seinem Vorgänger und weiteren Priestern zusammensetzte.
Jüdische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des Gesetzes war. Sie nahmen die biblischen Gebote sehr ernst.
Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen.
Ein Gremium, das sich aus dem amtierenden Obersten Priester, seinem Vorgänger und weiteren Priestern zusammensetzte.
Jüdische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des Gesetzes war. Sie nahmen die biblischen Gebote sehr ernst.
Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen.

16Sie sagten zu Jesus:

»Hörst du, was sie rufen?«

Jesus antwortete ihnen:

»Ja! Kennt ihr die Stelle in den Heiligen Schriften etwa nicht?

Dort heißt es:

›Aus dem Mund von kleinen Kindern und Säuglingen

lässt du dein Lob erklingen.‹«

Vergleiche das Zitat aus dem Alten Testament Psalm 8,3.

17Damit ließ Jesus sie stehen

und verließ die Stadt.

Er ging nach Betanien

und übernachtete dort.

Betanien liegt drei Kilometer südöstlich von Jerusalem auf der Ostseite des Ölbergs.
Betanien liegt drei Kilometer südöstlich von Jerusalem auf der Ostseite des Ölbergs. Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium

Der Feigenbaum

18Als Jesus früh am nächsten Morgen nach Jerusalem zurückkehrte,

bekam er Hunger.

19Da sah er einen einzelnen Feigenbaum,

der am Weg stand.

Jesus ging zu ihm hin,

fand aber nur Blätter daran.

Deshalb sagte er zu dem Baum:

»Nie mehr sollen an dir Früchte wachsen!«

Und sofort ging der Feigenbaum ein.

Feigen gehörten für die Menschen im Land der Bibel zu den Grundnahrungsmitteln.
Feigen gehörten für die Menschen im Land der Bibel zu den Grundnahrungsmitteln. Feigen an einem Baum.

Ermutigung zum Vertrauen

20Als die Jünger das sahen,

fragten sie erstaunt:

»Wie konnte der Feigenbaum so schnell eingehen?«

21Jesus antwortete ihnen:

»Amen, das sage ich euch:

Wenn ihr glaubt

und nicht zweifelt,

werdet ihr nicht nur vollbringen,

was mit dem Feigenbaum geschehen ist.

Ihr könnt dann sogar zu diesem Berg sagen:

›Auf, stürze dich ins Meer!‹,

und es wird so geschehen.

Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«
Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«

22Für alles, worum ihr im Gebet bittet, gilt:

Wenn ihr glaubt,

werdet ihr es bekommen.«

Reden des Menschen mit Gott.
»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.
Reden des Menschen mit Gott.
»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

Woher hat Jesus seine Vollmacht?

23Jesus ging wieder in den Tempel.

Während er dort lehrte,

kamen die führenden Priester

und Ältesten des Volkes zu ihm.

Sie fragten:

»Mit welchem Recht trittst du so auf?

Und wer hat dir diese Vollmacht gegeben?«

Bezeichnung für ein Amt, das stets von älteren Männern ausgeübt wurde.
Bezeichnung für ein Amt, das stets von älteren Männern ausgeübt wurde.

24Jesus antwortete ihnen:

»Ich will euch auch eine Frage stellen.

Wenn ihr sie beantwortet,

dann werde ich euch sagen,

mit welchem Recht ich so auftrete:

25Von wem hatte Johannes den Auftrag zu taufen?

Von Gott oder von Menschen?«

Da überlegten sie

und sagten zueinander:

»Wenn wir sagen: ›Von Gott‹,

dann wird er uns fragen:

›Warum habt ihr ihm nicht geglaubt?‹

Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor.
Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor.

26Wenn wir sagen:

›Von Menschen‹,

müssen wir uns vor der Volksmenge fürchten.

Denn alle halten Johannes für einen Propheten

27Deshalb antworteten sie Jesus:

»Wir wissen es nicht.«

Da sagte Jesus zu ihnen:

»Dann sage ich euch auch nicht,

mit welchem Recht ich so auftrete.«

Das Gleichnis von den beiden Söhnen

28Dann sagte Jesus:

»Was meint ihr zu folgender Geschichte:

Ein Mann hatte zwei Söhne.

Er ging zum ersten und sagte:

›Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg!‹

Ein mit einer Mauer aus Feldsteinen umgebener Garten, in dem Wein angebaut wurde. Er galt in Israel als ein wertvoller Besitz.
Ein mit einer Mauer aus Feldsteinen umgebener Garten, in dem Wein angebaut wurde. Er galt in Israel als ein wertvoller Besitz.

29Aber der antwortete:

›Ich will nicht!‹

Später tat es ihm leid

und er ging doch.

30Genauso bat der Vater seinen zweiten Sohn.

Der antwortete ihm:

›Ja, Herr!‹

Aber er ging nicht hin.

31Wer von den beiden Söhnen hat getan,

was der Vater wollte?«

Die führenden Priester und Ältesten des Volkes antworteten:

»Der erste.«

Da sagte Jesus zu ihnen:

»Amen, das sage ich euch:

Die Zolleinnehmer und die Huren

kommen eher in das Reich Gottes als ihr.

Sie erhoben z.B. an Stadttoren im Auftrag der römischen Regierung auf Waren Zölle und wirtschafteten dabei auch in die eigene Tasche.
Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.
Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten.
Sie erhoben z.B. an Stadttoren im Auftrag der römischen Regierung auf Waren Zölle und wirtschafteten dabei auch in die eigene Tasche.
Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.

32Denn Johannes kam zu euch –

und lehrte euch den Weg,

der vor Gott richtig ist.

Aber ihr habt ihm nicht geglaubt.

Die Zolleinnehmer und Huren dagegen haben ihm geglaubt.

Und nicht einmal,

als ihr das gesehen habt,

habt ihr euer Leben geändert

und Johannes Glauben geschenkt.«

Wörtlich lautet der Versteil: »Denn Johannes kam zu euch auf dem Weg der Gerechtigkeit.«

Das Gleichnis von den bösen Weingärtnern

33»Ich erzähle euch noch ein Gleichnis:

Ein Grundbesitzer legte einen Weinberg an.

Er baute eine Mauer darum,

hob darin eine Grube zum Auspressen der Trauben aus

und errichtete einen Wachturm.

Dann verpachtete er ihn

und ging auf Reisen.

Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen.
Eine Weingrube (Kelter) ist eine Anlage zum Auspressen von reifen Trauben.
Um Weinberge zu schützen, errichtete man im Weinberg einen Turm, von dem aus man das ganze Gelände überblicken konnte.


Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen.
Eine Weingrube (Kelter) ist eine Anlage zum Auspressen von reifen Trauben. Ansicht einer Grube zum Auspressen von reifen Trauben.
Um Weinberge zu schützen, errichtete man im Weinberg einen Turm, von dem aus man das ganze Gelände überblicken konnte. Blick auf einen Wachturm in einem Weinberg

34Als die Zeit der Weinlese kam,

schickte der Besitzer seine Knechte zu den Pächtern.

Sie sollten seinen Anteil an der Ernte abholen.

Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand.
Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. Weinrebe mit Trauben.

35Aber die Pächter packten die Knechte:

den einen verprügelten sie,

den anderen töteten sie

und den dritten steinigten sie.

Die Steinigung war eine Form der Todesstrafe.
Die Steinigung war eine Form der Todesstrafe.

36Daraufhin schickte der Besitzer noch einmal Knechte –

mehr als beim ersten Mal.

Aber die Pächter machten mit ihnen genau das Gleiche.


37Schließlich schickte er seinen Sohn zu ihnen,

denn er sagte sich:

›Vor meinem Sohn werden sie Respekt haben.‹

38Doch als die Pächter den Sohn kommen sahen,

sagten sie zueinander:

›Er ist der Erbe.

Kommt, wir töten ihn,

dann gehört sein Erbe uns.‹

39Sie packten ihn,

warfen ihn hinaus vor den Weinberg

und töteten ihn.

40Wenn nun der Weinbergbesitzer kommt,

was wird er mit diesen Pächtern machen?«

41Sie antworteten Jesus:

»Er wird diesen Verbrechern ein schreckliches Ende bereiten.

Den Weinberg wird er anderen Pächtern geben.

Die werden ihm zur Zeit der Weinlese

seinen Anteil an der Ernte abliefern.«


42Weiter sagte Jesus zu ihnen:

»Ihr kennt doch die Stelle in den Heiligen Schriften:

›Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,

ist zum Grundstein geworden.

Der Herr hat ihn dazu gemacht.

Ein Wunder ist geschehen vor unseren Augen.‹

Für das Fundament lassen sich nur Steine von bester Qualität gebrauchen. Die Bauleute begutachten sie und sortieren sie aus.
Fundamentstein, der für das Bauwerk unverzichtbar ist.
Fundamentstein, der für das Bauwerk unverzichtbar ist.

43Deshalb sage ich euch:

Gott wird euch das Reich Gottes wegnehmen.

Er wird es einem Volk geben,

das Früchte hervorbringt,

die dem Reich Gottes entsprechen.

In Liebe zu Gott und den Menschen leben und Gottes Willen erfüllen.

44Wer auf diesen Stein fällt,

wird zerschmettert.

Und auf wen dieser Stein fällt,

wird zerdrückt.«


45Die führenden Priester und die Pharisäer hörten sich die beiden Gleichnisse an.

Sie verstanden,

dass Jesus von ihnen sprach.

Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm.
Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm.

46Deshalb hätten sie ihn am liebsten verhaften lassen,

aber sie fürchteten sich vor der Volksmenge.

Denn die Menschen hielten Jesus für einen Propheten.

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