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  • Die Gute Nachricht nach Matthäus
  • Mt 6

Die Bergpredigt: Leben, wie es Gott gefällt ...

61»Hütet euch:

Stellt nicht vor den Menschen zur Schau,

was für ein frommes Leben ihr führt.

Sonst habt ihr keinen Lohn mehr zu erwarten

von eurem Vater im Himmel

Hier: Das Bemühen, durch Taten Gott zu gefallen; z.B. durch Almosengeben, Fasten usw.
Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt.
Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt.

Die Bergpredigt: ... beim Spenden für Bedürftige

2»Wenn du also einem armen Menschen etwas gibst,

häng es nicht an die große Glocke!

So verhalten sich die Scheinheiligen in den Synagogen und auf den Straßen,

damit die Leute sie bewundern.

Amen, das sage ich euch:

Sie haben damit ihren Lohn schon bekommen.

Versammlungsstätte jüdischer Gemeinden.
Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«
Versammlungsstätte jüdischer Gemeinden. Blick auf die Ruine der Synagoge von Kafarnaum. Die Synagoge von Kafarnaum aus dem 4. Jahrhundert.
Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«

3Wenn du einem armen Menschen etwas gibst,

soll deine linke Hand nicht wissen,

was deine rechte Hand tut.

4So bleibt deine Gabe im Verborgenen.

Aber dein Vater,

der auch das Verborgene sieht,

wird dich dafür belohnen.«

Die Bergpredigt: ... beim Beten

5»Wenn ihr betet,

macht es nicht wie die Scheinheiligen:

Sie stellen sich zum Beten gerne

in den Synagogen und an den Straßenecken auf –

damit die Leute sie sehen können.

Amen, das sage ich euch:

Sie haben damit ihren Lohn schon bekommen.

Reden des Menschen mit Gott.
Reden des Menschen mit Gott.

6Wenn du betest,

geh in dein Zimmer

und verriegel die Tür.

Bete zu deinem Vater,

der im Verborgenen ist.

Und dein Vater,

der auch das Verborgene sieht,

wird dich dafür belohnen.

Häuser waren zur Zeit des Neuen Testaments meist einstöckig. Sie hatten ein flaches Dach, das über eine Außentreppe zugänglich war.


Häuser waren zur Zeit des Neuen Testaments meist einstöckig. Sie hatten ein flaches Dach, das über eine Außentreppe zugänglich war. Einfaches Familienhaus zur Zeit von Jesus. Dach eines größeren Hauses mit einer umgebenden Schutzmauer. Schematischer Grundriss eines Vierraumhauses

7Sprecht eure Gebete nicht gedankenlos vor euch hin –

so machen es die Heiden!

Denn sie meinen,

ihr Gebet wird erhört,

weil sie viele Worte machen.

In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.
In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.

8Macht es nicht so wie sie!

Denn euer Vater weiß,

was ihr braucht,

noch bevor ihr ihn darum bittet.


9So sollt ihr beten:

›Unser Vater im Himmel,

dein Name soll geheiligt werden.

Das Gebet, dass Jesus die Menschen gelehrt hat.
»Name« steht hier für »Gott« selbst; gemeint ist: »Gott, verändere die Welt so, dass sie dich ehrt.«
Das Gebet, dass Jesus die Menschen gelehrt hat.

10Dein Reich soll kommen.

Dein Wille soll geschehen.

Wie er im Himmel geschieht,

so soll er auch auf der Erde Wirklichkeit werden.

11Gib uns das Brot,

das wir für heute brauchen!

Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel
Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel Verschiedene Brotsorten aus biblischen Zeiten.

12Und vergib uns unsere Schuld

so wie wir denen vergeben haben,

die uns gegenüber schuldig geworden sind.

Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.
Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.

13Und stelle uns nicht auf die Probe,

sondern rette uns vor dem Bösen.‹


14Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt,

dann wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben.

15Wenn ihr den Menschen aber nicht vergebt,

dann wird euer Vater euch eure Verfehlungen auch nicht vergeben.«

Die Bergpredigt: ... beim Fasten

16»Wenn ihr fastet,

macht kein leidendes Gesicht wie die Scheinheiligen.

Sie vernachlässigen ihr Aussehen,

damit die Leute sehen,

dass sie fasten.

Amen, das sage ich euch:

Sie haben damit ihren Lohn schon bekommen!

Der freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken.
Der freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken.

17Wenn du fastest,

salbe deinen Kopf

und wasche dein Gesicht!

Haare wurden damals mit Öl gepflegt. Gemeint ist, dass man sich um sein Äußeres bemühen soll.

18Tu das,

damit niemand bemerkt,

dass du fastest

außer deinem Vater,

der im Verborgenen ist.

Und dein Vater,

der auch das Verborgene sieht,

wird dich dafür belohnen.«

Die Bergpredigt: Wo man Schätze sammeln soll

19»Häuft keine Schätze auf der Erde an –

wo Motten und Würmer sie fressen

und wo Diebe einbrechen und sie stehlen.

20Sondern häuft euch Schätze im Himmel an –

wo weder Motten noch Würmer sie fressen

und wo keine Diebe einbrechen und sie stehlen.

21Denn wo dein Schatz ist,

da wird auch dein Herz sein.


22Aus dem Auge leuchtet das Innere des Menschen:

Wenn dein Auge klar ist,

ist dein ganzer Körper hell;

23wenn dein Auge trübe ist,

dann ist dein ganzer Körper voller Dunkelheit.

Wenn nun das Licht in dir trübe ist,

wie schrecklich ist dann die Dunkelheit.«

Die Bergpredigt: Kümmert euch um die Herrschaft Gottes!

24»Niemand kann gleichzeitig zwei Herren dienen!

Entweder wird er den einen hassen

und den anderen lieben.

Oder er wird dem einen treu sein

und den anderen verachten.

Ihr könnt nicht gleichzeitig Gott

und dem Geld dienen!

25Darum sage ich euch:

Macht euch keine Sorgen

um euer Leben –

was ihr essen oder trinken sollt.

Oder um euren Körper –

was ihr anziehen sollt.

Ist das Leben nicht mehr als Essen und Trinken?

Und ist der Körper nicht mehr als Kleidung?

26Seht euch die Vögel an!

Sie säen nicht,

sie ernten nicht,

sie sammeln keine Vorräte in Scheunen:

Und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.

Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?


27Wer von euch kann dadurch,

dass er sich Sorgen macht,

sein Leben nur um eine Stunde verlängern?

28Und warum macht ihr euch Sorgen,

was ihr anzieht?

Seht euch die Wiesenblumen an:

Sie wachsen,

ohne zu arbeiten

und ohne sich Kleider zu machen.

29Ich sage euch:

Nicht einmal Salomo in all seiner Herrlichkeit

war so schön gekleidet wie eine von ihnen.

Einer der berühmtesten israelitischen Könige (ca. 972–932 v. Chr.).
Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.
Einer der berühmtesten israelitischen Könige (ca. 972–932 v. Chr.).
Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.

30Gott macht die Wiesenblumen so schön.

Und dabei gehen sie an einem Tag auf

und werden am nächsten Tag im Backofen verbrannt.

Darum wird er sich noch viel mehr um euch kümmern.

Ihr habt zu wenig Vertrauen!

In Vers 30 wörtlich »Wiesenkraut«. Dazu gehörten auch die Wiesenblumen. Das Kraut diente armen Leuten im Backofen als Brennmaterial.


31Macht euch also keine Sorgen!

Fragt euch nicht:

Was sollen wir essen?

Was sollen wir trinken?

Was sollen wir anziehen?

32Um all diese Dinge

dreht sich das Leben der Heiden.

Euer himmlischer Vater weiß doch,

dass ihr das alles braucht.

33Strebt vor allem anderen

nach seinem Reich

und nach seinem Willen –

dann wird Gott euch auch das alles schenken.

34Macht euch also keine Sorgen um den kommenden Tag –

der wird schon für sich selber sorgen.

Es reicht, dass jeder Tag seine eigenen Schwierigkeiten hat.«

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