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  • Der Brief an die Römer
  • Röm 1

Briefanfang

Absender und Empfänger

11Paulus,

Diener von Christus Jesus,

zum Apostel berufen

und dazu bestimmt,

Gottes Gute Nachricht zu verkünden.

Bedeutender Apostel, der die gute Nachricht von Jesus weit über das Land der Bibel hinaus bekannt machte.
Bezeichnung für das Verhältnis, in dem eine Person zu Christus steht: In seinem Auftrag und mit seiner Vollmacht verkündet sie das Wort Gottes und wirkt beim Aufbau der Gemeinden mit.
Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.
Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.
Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird.
Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«.
Bedeutender Apostel, der die gute Nachricht von Jesus weit über das Land der Bibel hinaus bekannt machte. Die Reisen des Paulus – 1. Reise Die Reisen des Paulus – 2. Reise Die Reisen des Paulus – 3. Reise Die Reisen des Paulus – Reise nach Rom
Bezeichnung für das Verhältnis, in dem eine Person zu Christus steht: In seinem Auftrag und mit seiner Vollmacht verkündet sie das Wort Gottes und wirkt beim Aufbau der Gemeinden mit.
Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.
Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.
Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird.
Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«.

2Gott hat sie ja durch seine Propheten

in den heiligen Schriften schon im Voraus angekündigt.

Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.
Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.
Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.
Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. Lesen der Heiligen Schrift mit »Deuter«

3Es ist die Gute Nachricht von seinem Sohn.

Der war seiner irdischen Herkunft nach

ein Nachkomme Davids.

Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.
David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.).
Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.
David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.).

4Der ist durch den Geist der Heiligkeit

in seine Vollmacht als Sohn Gottes eingesetzt.

So herrscht er seit seiner Auferstehung vom Tod.

Was ich verkünde,

ist also die Gute Nachricht von Jesus Christus,

unserem Herrn!

Der Heilige Geist, durch den Gott in der Welt gegenwärtig ist und wirkt.
Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich.
»Was ich verkünde, ist also die Gute Nachricht« ist erklärender Zusatz.
Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.
Der Heilige Geist, durch den Gott in der Welt gegenwärtig ist und wirkt.
Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich.
Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.

5Durch ihn haben wir unsere Befähigung

und Beauftragung zum Apostel empfangen.

Wir sollen alle Völker dazu bringen,

ihm gehorsam zu sein und den Glauben anzunehmen –

zur Ehre seines Namens.

Obwohl Paulus in der Mehrzahl von »wir« redet, meint er sich selbst.
»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.
Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst.
»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.
Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst.

6Auch ihr gehört zu diesen Völkern

und seid von Jesus Christus berufen. –


7An alle also,

die in Rom leben

und von Gott geliebt werden –

alle, die zu Heiligen berufen sind.

Ich wünsche euch Gnade und Frieden von Gott,

unserem Vater,

und von dem Herrn Jesus Christus.

Heilig ist alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. Ebenso werden Menschen als Heilige bezeichnet, die in einer besonderen Beziehung zu Gott stehen und nach seinem Willen leben.
Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.
Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.
Heilig ist alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. Ebenso werden Menschen als Heilige bezeichnet, die in einer besonderen Beziehung zu Gott stehen und nach seinem Willen leben.
Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.
Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.

Das Thema des Briefes: Paulus möchte nach Rom kommen

8Zunächst einmal danke ich meinem Gott

durch Jesus Christus für euch alle:

In der ganzen Welt spricht man über euren Glauben.

9Gott selbst,

dem ich durch die Verkündigung seines Sohnes

mit ganzer Hingabe diene,

ist mein Zeuge:

Ich denke unaufhörlich an euch.

10In jedem Gebet bitte ich darum,

dass ich nach Gottes Willen endlich zu euch kommen kann.

Reden des Menschen mit Gott.
Reden des Menschen mit Gott.

11Denn ich möchte euch so gerne einmal treffen.

Ich möchte euch gerne etwas von der Gabe weitergeben,

die mir vom Heiligen Geist geschenkt wurde.

Dadurch möchte ich euren Glauben stärken.

Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.
Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.

12Oder besser gesagt:

Ich möchte,

dass wir uns bei meinem Besuch

gegenseitig ermutigen durch den Glauben,

der uns verbindet –

ihr mich durch euren Glauben

und ich euch durch meinen.

13Ich will euch eines nicht verschweigen,

Brüder und Schwestern:

Ich habe mir schon oft vorgenommen,

zu euch zu kommen.

Aber bis jetzt wurde ich immer daran gehindert.

Denn ich wollte,

dass meine Arbeit auch bei euch Frucht trägt

wie bei den anderen Völkern.

Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde.
Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde.

14Ich fühle mich allen verpflichtet.

Ganz gleich, ob sie Griechen sind oder nicht,

gebildet oder ungebildet.

Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache.
Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache.

15Wenn es nach mir geht –

ich bin bereit,

auch bei euch in Rom die Gute Nachricht zu verkünden.

Zur Zeit von Jesus stand der gesamte Mittelmeerraum und somit auch das Land der Bibel unter römischer Vorherrschaft.


Zur Zeit von Jesus stand der gesamte Mittelmeerraum und somit auch das Land der Bibel unter römischer Vorherrschaft. Das Kolosseum in Rom. Römischer Soldat in Rüstung. Die Reisen des Paulus – Reise nach Rom

16Denn ich schäme mich nicht für die Gute Nachricht.

Sie ist eine Kraft Gottes,

die jeden rettet,

der zum Glauben gekommen ist –

an erster Stelle die Juden,

dann auch die Griechen.

Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt.
Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt.

17Durch die Gute Nachricht

wird Gottes Gerechtigkeit offenbar.


Das geschieht aufgrund des Glaubens

und führt zum Glauben.

So steht es schon in der Heiligen Schrift:

»Aufgrund seines Glaubens

wird der Gerechte das Leben erlangen.«

D.h. die Gerechtigkeit Gottes als Richter, dessen Urteil sich als richtig erweist. Die Gerechtigkeit zeigt sich im gnädigen Handeln Gottes, der den Menschen trotz seiner Sünde als gerecht annimmt.
Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.
Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben.
Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.
Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben.

Der Glaube an die Gute Nachricht

Das Gericht Gottes über das Unrecht der Menschen

18Zugleich wird nämlich auch der Zorn Gottes offenbar.

Er bricht vom Himmel her herein

über alle Gottlosigkeit und alles Unrecht der Menschen.

Denn durch dieses Unrecht

unterdrücken sie die Wahrheit.

Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt.
Gemeint ist die Wahrheit Gottes, vgl. Römer 1,25.
Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt.

19Schließlich wissen sie ganz genau,

was Menschen von Gott bekannt sein kann.

Er selbst hat es ihnen ja vor Augen geführt.

20Denn sein unsichtbares Wesen

ist seit der Erschaffung der Welt

erkennbar geworden –

und zwar an dem, was er geschaffen hat.

Es ist seine ewige Macht und seine Göttlichkeit.

Deshalb haben die Menschen keine Entschuldigung.

21Obwohl sie Gott erkannt haben,

ließen sie ihm nicht die Ehre zuteilwerden,

die Gott zusteht.

Sie dankten ihm auch nicht.

Stattdessen verloren sie sich in Gedankenspielen,

und ihr uneinsichtiges Herz hat sich verfinstert.

Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln.


22Während sie vorgaben,

weise zu sein,

machten sie sich zum Narren.

23Die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes

gaben sie preis.

An seine Stelle setzten sie

das Abbild des vergänglichen Menschen

oder Bilder von Vögeln, Vierbeinern und Kriechtieren.

Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.
Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.

24Deshalb hat Gott sie

ihren innersten Begierden ausgeliefert.

Er gab sie der Unsittlichkeit preis,

sodass sie ihren eigenen Körper entwürdigten.


25Die Menschen tauschten die Wahrheit Gottes

gegen die Lüge.

Sie verehrten die Schöpfung

und beteten sie statt des Schöpfers an –

der sei in Ewigkeit gelobt,

Amen.

Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«
Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«

26Deshalb hat Gott sie

schändlichen Leidenschaften ausgeliefert.

Denn ihre Frauen

vertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehr

mit dem widernatürlichen.

27Ebenso gaben die Männer

den natürlichen Geschlechtsverkehr

mit ihren Frauen auf.

Dafür entbrannten sie in wildem Verlangen zueinander.

Männer treiben es schamlos mit Männern.

So empfangen sie am eigenen Leib

den gebührenden Lohn für ihre Verirrung.


28Sie weigerten sich,

Gott anzuerkennen.

Deshalb überließ Gott sie ihrer verwerflichen Gesinnung.

Daher tun sie,

was sich nicht gehört:

29Sie strotzen vor Unrecht,

Bosheit, Habgier und Schlechtigkeit.

Sie sind voller Neid, Mordlust, Streitsucht,

Hinterhältigkeit, Heimtücke, Verleumdung

30und übler Nachrede.

Sie verachten Gott,

sind gewalttätig, hochmütig und prahlerisch.

Im Bösen sind sie erfinderisch

und ihren Eltern gegenüber ungehorsam.

31Sie sind uneinsichtig, unzuverlässig,

lieblos und unbarmherzig.

32Dabei kennen sie Gottes Rechtsordnung

und wissen:

Wer so handelt,

verdient den Tod.

Trotzdem tun sie es

und spenden darüber hinaus auch noch denen Beifall,

die genauso handeln.

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