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  • Der erste Brief an die Korinther
  • 1.Kor 12,12ff

Zur Frage, was der Geist Gottes bewirkt

Die heidnische Vergangenheit der Korinther

121Nun zu der Frage, was der Geist Gottes bewirkt.

Brüder und Schwestern,

ich will euch auch darüber nicht in Unkenntnis lassen!

Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.
Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde.
Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.
Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde.

2Erinnert euch nur daran,

wie es war,

als ihr noch Heiden gewesen seid.

Damals zog es euch mit unwiderstehlicher Gewalt

zu stummen Götzenbildern hin.

In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.
In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.

3Darum erkläre ich euch:

Niemand, der vom Geist Gottes erfüllt ist,

kann sagen:

»Jesus ist verflucht!«

Und umgekehrt kann niemand sagen:

»Jesus ist der Herr!«,

wenn nicht der Heilige Geist in ihm wirkt.

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.
Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.
Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.
Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.

Die Gaben, die der Geist Gottes schenkt

4Es gibt zwar verschiedene Gaben,

aber es ist immer derselbe Geist.

5Es gibt verschiedene Aufgaben,

aber es ist immer derselbe Herr.

6Es gibt verschiedene Wunderkräfte,

aber es ist immer derselbe Gott.

Er bewirkt das alles in allen.

Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen.
Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen.

7Das Wirken des Geistes zeigt sich bei jedem

auf eine andere Weise.

Es geht aber immer um den Nutzen

für alle.


8Der eine ist durch den Geist in der Lage,

voller Weisheit zu reden.

Ein anderer kann Einsicht vermitteln –

durch denselben Geist!

Die Fähigkeit zu erkennen, wie die Welt und das Leben geordnet sind und wie der Mensch sich am besten in diese Ordnung einfügt. Die Weisheit hat ihren Ursprung bei Gott, der die Welt weise gegründet hat.
Die Fähigkeit zu erkennen, wie die Welt und das Leben geordnet sind und wie der Mensch sich am besten in diese Ordnung einfügt. Die Weisheit hat ihren Ursprung bei Gott, der die Welt weise gegründet hat.

9Ein dritter wird durch denselben Geist

im Glauben gestärkt.

Wieder ein anderer hat durch den einen Geist

die Gabe zu heilen.

10Ein anderer hat die Fähigkeit,

Wunder zu tun.

Ein anderer kann als Prophet reden.

Und wieder ein anderer kann die Geister unterscheiden.

Der Nächste spricht

in verschiedenen Arten von fremden Sprachen,

ein weiterer kann diese Sprachen übersetzen.

Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.
D.h. erkennen, was vom Geist Gottes kommt und was nicht.
Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise.
Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.
Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise.

11Aber das alles bewirkt ein und derselbe Geist.

Er teilt jedem eine Fähigkeit zu,

ganz so wie er es will.

Der menschliche Körper als Bild für die christliche Gemeinde

12Es ist wie beim menschlichen Körper:

Er bildet eine Einheit

und besteht doch aus vielen Körperteilen.

Aber obwohl es viele Teile sind,

ist es doch ein einziger Leib.

So ist es auch mit Christus.

Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.
Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.

13Denn als wir getauft wurden,

sind wir durch den einen Geist

alle Teil eines einzigen Leibes geworden –

egal ob wir Juden oder Griechen,

Sklaven oder freie Menschen waren.

Und wir sind alle

von dem einen Heiligen Geist durchtränkt worden.

Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld.
Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt.
Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache.
Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten.


Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld.
Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt.
Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache.

14Der menschliche Körper besteht ja auch nicht nur

aus einem einzigen Teil,

sondern aus vielen.

15Selbst wenn der Fuß sagt:

»Ich bin keine Hand,

ich gehöre nicht zum Körper.«

Er gehört trotzdem zum Körper.

16Und wenn das Ohr sagt:

»Ich bin kein Auge,

ich gehöre nicht zum Körper.«

Es gehört trotzdem zum Körper.

17Wenn der ganze Körper ein Auge wäre,

wo bliebe dann das Gehör?

Wenn er ganz Gehör wäre,

wo bliebe der Geruchssinn?

18Nun hat Gott aber jedem einzelnen Körperteil

seinen Platz am Körper zugewiesen,

ganz wie er wollte.


19Wenn aber das Ganze nur ein Körperteil wäre,

wie käme dann der Leib zustande?

20Nun sind es zwar viele Teile,

aber sie bilden einen Leib.

21Deshalb kann das Auge nicht zur Hand sagen:

»Ich brauche dich nicht.«

Oder der Kopf zu den Füßen:

»Ich brauche euch nicht.«

22Vielmehr sind gerade die Teile des Körpers,

die schwächer zu sein scheinen,

umso notwendiger.

23Die Teile des Körpers,

die wir für weniger edel halten,

kleiden wir mit besonderer Sorgfalt.

Und gerade bei den unanständigen Körperteilen

achten wir darauf,

dass sie anständig bedeckt sind.

24Unsere anständigen Körperteile haben das

nicht nötig.

Doch Gott hat den Leib zusammengefügt.

Er hat dafür gesorgt,

dass die unscheinbaren Körperteile

besonders geehrt werden.

25Denn im Leib darf es keine Uneinigkeit geben,

sondern alle Teile sollen einträchtig füreinander sorgen.

26Wenn ein Teil leidet,

leiden alle anderen Teile mit.

Und wenn ein Teil geehrt wird,

freuen sich alle anderen Teile mit.


27Ihr seid der Leib von Christus!

Jeder Einzelne von euch ist ein Teil davon.

28Und Gott hat jedem in der Gemeinde

seine Aufgabe zugewiesen.

Zu nennen sind:

erstens die Apostel,

zweitens die Propheten,

drittens die Lehrer.

Dann gibt es die Fähigkeit,

Wunder zu tun.

Als Nächstes die Gabe zu heilen.

Schließlich die praktischen Hilfeleistungen,

die Leitungsaufgaben

und das Sprechen in verschiedenen Arten von fremden Sprachen.

Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird.
Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. In den frühchristlichen Gemeinden Bezeichnung für ein Amt. Der Lehrer gibt die Überlieferung von Jesus weiter und lehrt die rechte Art und Weise zu leben.
Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird.
Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. In den frühchristlichen Gemeinden Bezeichnung für ein Amt. Der Lehrer gibt die Überlieferung von Jesus weiter und lehrt die rechte Art und Weise zu leben.

29Sind etwa alle Apostel?

Oder alle Propheten?

Oder Lehrer?

Haben etwa alle die Fähigkeit,

Wunder zu tun?

30Haben etwa alle die Gabe zu heilen?

Können alle in fremden Sprachen reden?

Oder können alle diese Sprachen übersetzen?

31Aber ihr strebt ja nach höheren Gaben!

Das Hohelied der Liebe: Der höchste Weg

31Jetzt will ich euch einen Weg zeigen,

der noch weit über das alles hinausführt.

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