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  • Der Brief an die Galater
  • Gal 6,8

Die Last teilen

61Brüder und Schwestern,

nun kann es vorkommen,

dass sich jemand zu einer Verfehlung hinreißen lässt.

Dann sollt ihr,

die ihr ja vom Geist geleitet werdet,

ihn zurechtweisen.

Tut dies mit der Freundlichkeit,

die der Geist schenkt.

Dabei muss jeder für sich selbst darauf achten,

dass er nicht auch auf die Probe gestellt wird.

Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde.
Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.


Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde.
Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.

2Helft einander,

die Lasten zu tragen.

So erfüllt ihr das Gesetz,

das Christus gegeben hat.

Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.
Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.

3Wenn allerdings jemand meint,

er sei etwas Besonderes,

dann macht er sich etwas vor.

Denn das ist er keineswegs.

4Vielmehr sollte jeder das eigene Tun überprüfen.

Dann hat er etwas,

worauf er stolz sein kann,

und muss sich nicht mit anderen vergleichen.

5Denn jeder wird seine eigene Last zu tragen haben.


6Wer Unterricht in der Lehre von Christus erhält,

soll zum Lebensunterhalt für seinen Lehrer beitragen.

Er soll ihn mit seinem ganzen Besitz unterstützen.

Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. In den frühchristlichen Gemeinden Bezeichnung für ein Amt. Der Lehrer gibt die Überlieferung von Jesus weiter und lehrt die rechte Art und Weise zu leben.
Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. In den frühchristlichen Gemeinden Bezeichnung für ein Amt. Der Lehrer gibt die Überlieferung von Jesus weiter und lehrt die rechte Art und Weise zu leben.

7Täuscht euch nicht!

Gott lässt keinen Spott mit sich treiben.

Denn was der Mensch sät,

das wird er auch ernten.

8Wer auf den Boden seiner irdischen Gesinnung sät,

wird aus seiner Gesinnung Verderben ernten.

Aber wer auf den Boden des Heiligen Geistes sät,

wird aus dem Geist das ewige Leben ernten.

Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist.
Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.
Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.

9Lasst uns daher nicht müde werden,

das Richtige zu tun.

Denn wenn die Zeit da ist,

werden wir die Ernte einbringen.

Wir dürfen nur nicht vorher aufgeben.

10Solange wir also noch Zeit haben,

wollen wir allen Menschen Gutes tun –

vor allem aber denjenigen,

die durch den Glauben mit uns verbunden sind.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.
»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

Eigenhändiger Briefschluss

Das Kreuz ist der Maßstab

11Seht doch,

mit was für großen Buchstaben

ich euch jetzt eigenhändig schreibe.

12Diese Leute da wollen euch nötigen,

euch beschneiden zu lassen.

Sie wollen vor der Welt gut dastehen.

Und sie verlangen das nur,

um nicht für das Kreuz von Christus verfolgt zu werden.

Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk.
Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde.
Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk.
Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde. Felsspalte im Innern der Grabeskirche. Kreuz im Inneren der Grabeskirche.

13Denn auch diejenigen,

die sich beschneiden lassen,

halten das Gesetz nicht ein.

Im Gegenteil!

Sie wollen nur eure Beschneidung,

damit sie voll Stolz darauf verweisen können.

Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.
Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.

14Ich kann aber auf nichts anderes stolz sein

als auf das Kreuz unseres Herrn Jesus Christus.

An seinem Kreuz ist diese Welt

für mich gekreuzigt worden.

Und ich bin gekreuzigt für die Welt.

Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.
Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.
Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab.
Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.
Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.
Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab.

15Darum spielt es keine Rolle mehr,

beschnitten zu sein oder unbeschnitten.

Was allein zählt, ist:

neu geschaffen zu sein.

16Allen, die sich nach diesem Maßstab richten,

schenke Gott Frieden und Barmherzigkeit –

ihnen

und allen,

die zu Gottes Volk Israel gehören.

Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.
Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk.
Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.
Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk.

Abschließende Wünsche

17Macht mir in Zukunft keine Schwierigkeiten mehr!

Denn ich trage die Narben der Verletzungen

an meinem Körper,

die ich für Jesus erlitten habe.

Wörtlich heißt es in Vers 17: »Denn ich trage die Wundmale von Jesus an meinem Körper.« Gemeint ist: Die Narben der Verletzungen, die Paulus für Jesus erlitten hat. Sie weisen auf die Wunden von Jesus bei der Kreuzigung hin und sind Ausweis für die Autorität des Paulus.


18Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch,

liebe Brüder und Schwestern.

Amen.

Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.
Wörtlich heißt es: »mit eurem Geist«. Wahrscheinlich liegt hier eine hebräische Ausdrucksweise zugrunde, die mit »Geist« den ganzen Menschen bezeichnet.
Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«
Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.
Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«

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