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  • Der erste Brief an Timotheus
  • 1.Tim 6,12

Anweisungen an die Sklaven

61Alle, die als Sklaven

unter dem Joch ihrer Herren stehen,

sollen ihnen mit der gebotenen Achtung begegnen.

Denn sie sollen keinen Anlass geben,

dass der Name Gottes und unsere Lehre

in Verruf kommen.

Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst.
Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst.

2Nun kann es aber sein,

dass sie Herren haben,

die selbst zum Glauben gekommen sind.

Dann sollen sie diese nicht weniger achten,

weil sie nun Brüder sind.

Sondern sie sollen ihnen sogar umso eifriger dienen.

Denn sie sind zum Glauben gekommen

und werden von Christus geliebt.

Und sie geben sich Mühe,

Gutes zu tun.


Das sollst du lehren und den Betreffenden einschärfen.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.
Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde.
»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.
Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde.

Ermahnung zur Treue zum empfangenen Auftrag

Warnung vor Geldgier

3Wer etwas anderes lehrt,

hält sich nicht an die unverfälschten Worte

unseres Herrn Jesus Christus.

Und ebenso wenig hält er sich an die Lehre,

die der Ausübung des Glaubens entspricht.

Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.
Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.
Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.
In anderen Übersetzungen »Frömmigkeit«. Gebet, Gottesdienst und eine Lebensgestaltung, die dem Glauben an Jesus entspricht.
Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.
Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.
Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.
In anderen Übersetzungen »Frömmigkeit«. Gebet, Gottesdienst und eine Lebensgestaltung, die dem Glauben an Jesus entspricht.

4Er ist verblendet

und ohne Einsicht.

Ja, er ist geradezu süchtig nach Gedankenspielen

und Wortgefechten.

Daraus entsteht nichts als Neid, Streit,

Verleumdungen, üble Verdächtigungen –

5ein fortwährender Zank zwischen Leuten,

denen der gesunde Menschenverstand

abhandengekommen ist.

Sie haben sich selbst um die Wahrheit gebracht.

Denn sie meinen,

sich durch die Ausübung des Glaubens

bereichern zu können.


6In der Tat kann die Ausübung des Glaubens

eine große Bereicherung sein –

wenn man genügsam ist.

7Denn wir haben nichts in die Welt mitgebracht.

Also können wir auch nichts aus ihr mitnehmen.

8Wenn wir Nahrung und Kleidung haben,

soll uns das genügen!

Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt.
Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt. Wanderer mit Mantel, Stab und Sandalen.

9Aber diejenigen,

die reich werden wollen,

werden damit zugleich auf die Probe gestellt.

Auf sie lauert die Falle

vieler unvernünftiger und schädlicher Begierden.

Die stürzen sie in Verderben

und bedeuten ihren Untergang.

10Denn Geldgier ist die Wurzel von allem Bösen.

Manche sind ihr so verfallen,

dass sie vom Glauben abgekommen sind.

Und dadurch haben sie sich selbst

großen Schmerz zugefügt.

Erinnerung an das Bekenntnis bei der Beauftragung

11Du aber, Mensch Gottes, hüte dich davor!

Bemühe dich vielmehr um Gerechtigkeit,

Ausübung des Glaubens,

den Glauben selbst,

Liebe,

Standhaftigkeit

und Freundlichkeit.

Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes.
Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes.

12Kämpfe den guten Kampf des Glaubens!

Erringe das ewige Leben!

Zu beidem bist du berufen.

Und dazu hast du dich bekannt,

als du vor vielen Zeugen

das gute Bekenntnis abgelegt hast.

Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.
Zum Glaubenskampf, bei dem es darum geht, das ewige Leben zu erringen.
Bei der Einführung in das Amt des Gemeindeleiters.


Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.

13Ich gebe dir die folgende Anweisung.

Ich tue das vor Gott,

von dem alles Leben kommt –

und vor Christus Jesus,

der vor Pontius Pilatus

das gute Bekenntnis bezeugt hat:

Leitender römischer Bevollmächtigter in Judäa 26–36 n. Chr.
Leitender römischer Bevollmächtigter in Judäa 26–36 n. Chr. Pilatusinschrift aus Cäsarea Maritima. Plan der Stadt Jerusalem zur Zeit von Jesus.

14Erfülle deinen Auftrag vorbildlich und untadelig –

bis zum Erscheinen unseres Herrn Jesus Christus.

15Das wird Gott zur rechten Zeit geschehen lassen.

Er ist der erhabene Herrscher,

er allein hat die Macht.

Er ist der König, der über alle Könige regiert,

der Herr, der über allen Herren steht.

16Er allein besitzt Unsterblichkeit.

Er wohnt in einem Licht,

dem niemand sich nähern kann.

Kein Mensch hat ihn je gesehen,

und kein Mensch kann ihn jemals sehen.

Er regiert in Ehre und ewiger Macht.

Amen!

Anweisungen an die Reichen

17Gib denjenigen,

die in der jetzigen Zeit reich sind,

die Anweisung,

nicht überheblich zu sein.

Sie sollen ihre Hoffnung nicht

auf etwas so Unsicheres wie Reichtum setzen,

sondern auf Gott.

Er gibt uns alles im Überfluss,

und wir dürfen es genießen.

18Die Reichen sollen Gutes tun,

großzügig sein mit guten Werken,

freigebig

und bereit, mit anderen zu teilen.

19So schaffen sie sich eine bleibende Grundlage

für die Zukunft,

damit sie das wahre Leben erringen können.

Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben.
Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben.

Briefschluss

Abschließende Mahnung an Timotheus und Gruß

20Du, Timotheus,

bewahre dieses Vermächtnis.

Meide das belanglose Geschwätz

und die Einwände,

hinter denen die sogenannte »Erkenntnis« steht!

Begleiter des Paulus auf der zweiten und dritten Missionsreise.
Philosophische Strömung, bei der die Erkenntnis, d. h. das Wissen um »göttliche Geheimnisse«, entscheidende Bedeutung für das Heil des Menschen gewinnt.
Begleiter des Paulus auf der zweiten und dritten Missionsreise.
Philosophische Strömung, bei der die Erkenntnis, d. h. das Wissen um »göttliche Geheimnisse«, entscheidende Bedeutung für das Heil des Menschen gewinnt.

21Dazu bekennen sich manche,

die vom Weg des Glaubens abgekommen sind.

Gnade sei mit euch!

Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.
Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.

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