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  • Der Brief von Jakobus
  • Jak 1,1-917

Briefanfang

Absender und Empfänger

11Jakobus,

Diener Gottes

und des Herrn Jesus Christus.


An das Volk Gottes,

das wie die zwölf Stämme Israels

über die ganze Welt verstreut lebt.


Ich grüße euch.

In Markus 6,3 namentlich genannter Bruder von Jesus. Zur Zeit des Paulus leitete er zusammen mit Petrus und Johannes die Gemeinde in Jerusalem.
Bezeichnung für eine Person, die in enger Verbindung zu Gott steht.
Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.
Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.
Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.
Wörtlich heißt es in Vers 1: »An die zwölf Stämme in der Zerstreuung«. Damit wird auf die Babylonische Gefangenschaft angespielt.
Israel versteht sich als Verband von zwölf Stämmen, die auf die Nachkommen der Söhne Jakobs zurückgehen.
Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk.
In Markus 6,3 namentlich genannter Bruder von Jesus. Zur Zeit des Paulus leitete er zusammen mit Petrus und Johannes die Gemeinde in Jerusalem.
Bezeichnung für eine Person, die in enger Verbindung zu Gott steht.
Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.
Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.
Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.
Israel versteht sich als Verband von zwölf Stämmen, die auf die Nachkommen der Söhne Jakobs zurückgehen. Verteilung des Landes an die einzelnen Stämme Israels
Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk.

Glaube und Zweifel

2Meine Brüder und Schwestern!

Ihr habt allen Grund zur Freude,

wenn ihr vielfältig auf die Probe gestellt werdet.

Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde.
Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde.

3Denn ihr wisst:

Wenn euer Glaube geprüft wird,

bewirkt das Standhaftigkeit.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.
»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

4Diese Standhaftigkeit aber

soll euch zu einem Handeln befähigen,

das vollkommen ist.

Dann werdet ihr vollkommen und unversehrt sein,

und es wird euch an nichts fehlen.

5Wenn es einem von euch an Weisheit fehlt,

soll er Gott darum bitten

und er wird sie erhalten.

Denn Gott teilt seine Gaben an alle aus –

ohne Vorbehalte oder Vorwürfe.

Die Fähigkeit zu erkennen, wie die Welt und das Leben geordnet sind und wie der Mensch sich am besten in diese Ordnung einfügt. Die Weisheit hat ihren Ursprung bei Gott, der die Welt weise gegründet hat.
Die Fähigkeit zu erkennen, wie die Welt und das Leben geordnet sind und wie der Mensch sich am besten in diese Ordnung einfügt. Die Weisheit hat ihren Ursprung bei Gott, der die Welt weise gegründet hat.

6Der Bittende muss aber ganz auf Gott vertrauen

und darf nicht zweifeln.

Denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge,

die der Wind hin und her treibt.

7Ein solcher Mensch darf nicht erwarten,

vom Herrn etwas zu bekommen.

Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist.

8Er ist schwankend und unbeständig

in allem, was er unternimmt.

Armut und Reichtum

9Die Brüder oder Schwestern,

die arm sind,

dürfen stolz sein.

Denn bei Gott sind sie hoch angesehen.

10Aber die Reichen können höchstens darauf stolz sein,

dass sie bei Gott als Arme gelten.

Denn sie vergehen ebenso schnell

wie eine Wiesenblume.

11Wenn die glühende Sonne emporsteigt,

verbrennt das Gras.

Dann fällt die Blüte ab

und von ihrer Schönheit bleibt nichts übrig.

So wird auch der Reiche verwelken,

während er noch seinen Geschäften nachgeht.

Woher die Versuchungen kommen

12Glückselig ist derjenige, der standhaft bleibt,

wenn er auf die Probe gestellt wird.

Denn weil er sich bewährt hat,

wird Gott ihm den Siegeskranz verleihen.

Dieser Siegeskranz ist das ewige Leben,

das Gott denen versprochen hat,

die ihn lieben.

Ein meist aus grünen Zweigen geflochtener Kranz. Er wurde nach einer Schlacht oder einem sportlichen Wettkampf dem Sieger wie eine Krone aufgesetzt.
Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.
Ein meist aus grünen Zweigen geflochtener Kranz. Er wurde nach einer Schlacht oder einem sportlichen Wettkampf dem Sieger wie eine Krone aufgesetzt.
Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.

13Aber niemand,

der auf die Probe gestellt wird,

soll sagen:

»Diese Prüfung kommt von Gott.«

Denn so wie Gott nicht zum Bösen verführt werden kann,

verführt er auch selbst niemanden dazu.

14Jeder Mensch wird vielmehr

durch seine eigene Begierde verführt.

Von ihr lässt er sich fortreißen

und schluckt ihren Köder.

15Wenn das geschieht,

wird die Begierde gleichsam schwanger

und gebiert die Sünde.

Aber wenn die Sünde dann ausgewachsen ist,

bringt sie ihrerseits den Tod zur Welt.

Das Verhältnis von Begierde, Sünde und Tod wird hier in das Bild von Schwangerschaft und Geburt gebracht: Das eine gebiert das andere.
Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.


Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.

16Täuscht euch nicht,

meine lieben Brüder und Schwestern!

17Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk

kommt von oben –

von dem Vater,

der alle Himmelslichter geschaffen hat.

Bei ihm gibt es keinen Wandel

und keinen Wechsel von hell und dunkel.

Vertrauensvolle Anrede für Gott.
Vertrauensvolle Anrede für Gott.

18Es war sein Wille,

uns durch das Wort der Wahrheit

neu zur Welt zu bringen.

Dadurch sind wir gleichsam

an die erste Stelle unter seinen Geschöpfen getreten.

Die Gute Nachricht von Jesus Christus.

Hören und Handeln

19Denkt daran,

meine lieben Brüder und Schwestern:

Jeder Mensch soll schnell bereit sein zuzuhören.

Aber er soll sich Zeit lassen,

bevor er selbst etwas sagt

oder gar in Zorn gerät.

20Denn der Zorn eines Menschen

bewirkt nichts,

was vor Gott als gerecht gilt.

Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.
Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.

21Legt deshalb alle Verdorbenheit und die ganze Bosheit ab

und nehmt das Wort bereitwillig an.

Es wurde wie ein Samenkorn in euch gepflanzt

und hat die Kraft, euch zu retten.

Gemeint ist das Wort Gottes, d.h. die Botschaft, die Gott den Menschen gibt.


22Hört das Wort aber nicht nur an,

sondern setzt es auch in die Tat um.

Sonst betrügt ihr euch selbst.

23Denn wer das Wort hört,

aber nicht danach handelt,

ist wie jemand,

der sich im Spiegel betrachtet.

24Er schaut sich an,

geht weg

und vergisst sofort,

wie er aussieht.

25Ganz anders,

wenn jemand sich anhaltend

in das vollkommene Gesetz vertieft,

das uns frei macht.

Bei ihm ist es nicht so,

dass er es hört und gleich wieder vergisst.

Er setzt es vielmehr in die Tat um.

Ein solcher Mensch wird glückselig sein

in dem, was er tut.

Gott die Ehre geben

26Manch einer meint,

fromm zu sein.

Wenn er aber seine Zunge

nicht im Zaum hält,

macht er sich selbst etwas vor.

Seine ganze Frömmigkeit ist nichts wert.

27Zu einem frommen Leben gehört:

Waisen und Witwen in ihrer Not beizustehen

und sich selbst vom Treiben dieser Welt

nicht anstecken zu lassen.

Ein solches Leben steht vor Gott, unserem Vater,

rein und makellos da.

Witwen gehören zur Zeit der Bibel zu den Personen, für die das Mose-Gesetz besonderen Schutz forderte.
Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab.
Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen.
Witwen gehören zur Zeit der Bibel zu den Personen, für die das Mose-Gesetz besonderen Schutz forderte.
Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab.
Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen.

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